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Blaufichte

(Picea pungens glauca)

 

Heimat: Nordamerika, in den Rocky Mountains von Wyoming bis Colorado, Arizona und New Mexico.

Wuchs: Mittelgroßer Baum mit regelmäßigem Kronenaufbau und sehr kräftigen, waagrecht ausgebreiteten Ästen. Höhe 35 bis 40 m (50 m). Nadeln radial stehend und sehr stechend. Färbung je nach Herkunft grün bis stahlblau.


Standort und Bodenansprüche: Während sie aufgrund der minimalen Niederschlagsmengen in ihrer Heimat feuchte bis nasse Kies- und Lehmböden bevorzugt, wächst sie in Europa selbst auf extrem trockenen und armen Standorten problemlos. Abgesehen von einem relativ hohen Lichtbedarf zählt sie zu den anspruchslosesten Baumarten überhaupt. Sie gedeiht praktisch auf allen Böden und in jedem Klimabereich.

 

Verwendung: Aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit und Robustheit ist die Blaufichte und ihre Veredelungsformen mit Sicherheit der weitest verbreitete Solitärbaum und in nahezu jedem Ziergarten anzutreffen. Da sie sehr viel Trockenheit und einen gewissen Grad an Luftverschmutzung toleriert, eignet sie sich auf für eine Verwendung im innerstädtischen Bereich.


Im Forst: Auch für die plantagenmäßige Anzucht von Weihnachtsbäumen eignet sich diese Baumart hervorragend. Ihr Marktanteil ist jedoch mit zunehmender Beliebtheit der Nordmannstanne sinkend. Entscheidend für ein optimales Wuchsverhalten und eine hohe Ausbeute an verkaufsfähigen Christbäumen ist neben der Standortswahl vor allem die Wahl der richtigen Saatgutherkunft. Da der Bedarf an Blaufichtensaatgut weltweit sehr hoch ist und andererseits jene Samenbestände, die ein gesichert gutes Ausgangsmaterial liefern, eng begrenzt sind, ist vor allem der Kontakt zu seriösen Samen- und Pflanzenlieferanten entscheidend, die auch in der Lage sind, präzise Angaben über Ernte Orte und deren Höhenstufen zu liefern.

 

 

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